Die Novelle "Die Judenbuche" erschien 1842 zunächst in 16 Fortsetzungen im "Morgenblatt für gebildete Leser". Es ist die wohl bekannteste Geschichte von Annette von Droste-Hülshoff.
Sie geht auf einen realen Mordfall zurück, der sich fünfzig Jahre zuvor im Gutsbezirk ihres Großvaters Werner Adolf von Haxthausen zutrug. Neben psychologischen und moralischen Aspekten interessierte Annette von Droste-Hülshoff besonders das fatalistische Verhalten des Mörders. Nach 25 Jahren in der Sklaverei kehrt er an den Ort seiner Tat zurück, eben der Judenbuche, um dort Selbstmord zu begehen.
Für die Mittelstufe.
Die Lesung folgt der ersten Buchausgabe wortgetreu und ungekürzt.
Mit biografischen Notizen und PDF mit komplettem Text und Worterklärungen!